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Resteverwertung II: Himbeer-Marshmallows

8 Nov

Die Katze beißt sich in den Schwanz: Von der Resteverwertungs-Aktion mit den Schoko-Himbeer-Macarons war aufgetautes Himbeer-Püree übriggeblieben. Nun – es lässt sich ja prinzipiell allerlei mit Frucht-Püree anfangen.

In meiner Wiener Familie tummeln sich diverse Allergiker – manche vertragen keine Milchprodukte, andere kein Ei oder Mehl – und meine 6-jährige Nichte H. darf nichts davon essen, weshalb ihr Speiseplan im Allgemeinen und ihr Süßigkeiten-Repertoire im Speziellen sehr eingeschränkt ist. Es ist also wahrlich kein Zuckerschlecken für sie.

Da bald wieder ein Wien-Besuch ansteht, gibt es nun Himbeer-Marshmallows extra für H. (Die Marshmallows lassen sich aber prinzipiell genauso gut mit jeder anderen Frucht zubereiten. Mango-Pulp zum Beispiel oder Passionsfrucht-Püree eignen sich dafür auch ganz hervorragend.)

  • 200g Zucker
  • 200g Himbeer-Püree
  • 100g Glukose- oder Maissirup, Invertzuckercreme oder Honig kann man auch nehmen (was eben da ist und je nach Geschmacksvorlieben – lässt sich auch mischen)
  • 15g Gelatine
  • Maisstärke

Gelatine im kalten Wasser etwa 5 Minuten einweichen.

Zucker, Sirup und Fruchtpüree in einem feuerfesten Topf auf 109°C erhitzen, dabei stetig rühren. Den Topf vom Herd nehmen und die ausgedrückten Gelatineblätter einrühren.

Die heiße Flüssigkeit langsam in eine Rührschüssel gießen und währenddessen mit dem Handmixer rühren – so lange, bis die Masse abgekühlt ist. Während des Abkühlens bekommt die Masse eine schaumige Konsistenz und wird – durch die erkaltende Gelatine – immer fester.

Wenn eine spritzfähige Festigkeit erreicht ist, sind wir so weit:

Mit einem Spritzbeutel (Lochtülle, 7mm) auf Backpapier Tupfen aufspritzen und diese mindestens 3 Stunden trocknen lassen – besser über Nacht.

Die Oberfläche der Marshmallows ist extrem klebrig, sie sollten also in einer möglichst staubfreien Umgebung übernachten. Anschließend dick mit Maisstärke einstauben und mit einer leicht eingeölten Palette vom Papier lösen. Rundum in Stärke wälzen und danach mit Hilfe eines Siebes wieder von überschüssigem Pulver befreien.

Alternativ kann die gesamte Masse auch in eine geölte und mit Stärke bestäubte Form gegossen werden. Nach der Trocknungszeit mit einem geölten Messer in Würfel, Rauten o.Ä. schneiden und mit Stärke bedecken.

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