Marillenkuchen. Klein.

29 Mai

Sehen etwas blass aus, die Kleinen. Ein wenig Puderzucker hätte ihnen vermutlich ganz gut getan – aber kaum waren sie da, waren sie auch schon wieder weg. Aufgegessen.

Damit sie nicht vollständig dem Vergessen preisgegeben sind, dokumentiert À la tarte den Werdegang der kleinen Marillen-Kuchen. Ein biographisches Rezept sozusagen. Man nehme:

  • 125g weiche Butter
  • 160g Zucker
  • Mark einer Vanilleschote oder 1 TL Vanille-Essenz
  • 2 Eier
  • 200g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 6 reife Marillen (ja, das sind Aprikosen – aber das bringe ich einfach nur schwer über die Lippen)
  • 2 TL Puderzucker

Butter, Zucker und Vanille schaumig schlagen. Die Eier kommen nach und nach dazu – so  lange schlagen, bis eine gute Konsistenz erreicht ist. Backpulver mit dem Mehl mischen und in die Masse sieben. Gut darunterheben.

Den Ofen vorheizen – auf 160 Grad.

Die Früchte entsteinen und in dünne Spalten schneiden.

10-12 kleine Papierförmchen oder entsprechend gebasteltes Backpapier mit jeweils einem Zwölftel des Teiges füllen. Die Fruchtspalten auf der Oberfläche geordnet auffächern oder wild verteilen. Falls die Früchte noch sehr sauer sind: mit Puderzucker bestäuben.

Etwa 25 Minuten backen – mit einem Holzstäbchen oder spitzen Messer lässt sich leicht testen, ob die kleinen Kuchen durchgebacken sind.

Rausnehmen. Abkühlen lassen. Vor der Meute schützen. Dann noch mit Puderzucker verschönern.

Blasser Einstieg – bunter Abschluss

Frau Feist bringt uns etwas Farbe ins Bild und in die Ohren – ein wunderbares Hörvergnügen wünscht À la tarte!

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2 Antworten to “Marillenkuchen. Klein.”

  1. missboulette 5. Juni 2011 um 19:50 #

    Die sehen doch toll aus wie sie sind! Marillen klingen in der Tat einfach noch leckerer als aprikosen. Interessant, mein Grundrezept für Rührteig mache ich fast identisch, nur etwas weniger Zucker, sonst alles gleich!

    Und danke für die koreanischen Glückwünsche!

    • alatarte 8. Juni 2011 um 14:23 #

      Danke, missboulette! Stimmt, jetzt wo du es sagst – rein vom Klang her ist es eigentlich auch schöner …MARILLE 🙂 lg, Susanne

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