Man wird doch noch träumen dürfen: Ricotta-Zitronen-Tarte

28 Jan

Kalt ist es. Schon wieder. Irgendwie war trotz besseren Wissens die Idee aufgekommen, dass es nach dem Tauwetter vor zwei Wochen mit dem Winter vorbei wäre für dieses Jahr. Schließlich waren das da draußen ja beinahe frühlingshafte Anklänge.

Nun, dass das mit dem Winter noch mindestens ein paar Wochen so weitergeht, musste ich mittlerweile einsehen und wickle mich wieder in meinen muffigen Winterpelz.

Um sich auch schon mal innerlich aufzuwärmen, gibt es eine mediterran anmutende Ricotta-Tarte mit leicht zitronigen Aroma.

Teig

  • 150g Mehl
  • 1 Ei
  • 75g Zucker
  • etwas Salz
  • 75g kalte Butter

Füllung

  • 350g Ricotta
  • 2 Eier
  • 100g Zucker
  • 1 ½ unbehandelte Zitronen
  • Salz
  • Und noch etwas Puderzucker zum finalen Bestreuen.

Erst mal den Teig machen, der muss nämlich eine gute Stunde kühlen:

Dabei handelt es sich um einen klassischen Mürbteig: Mehl auf der Arbeitsfläche anhäufen und in die Mitte eine kleine Mulde drücken. Hier hinein kommen Ei, Zucker, Salz. Die gewürfelte Butter ringsum verteilen.

Entweder sehr schnell zu einem glatten Teig kneten – die Butter sollte nach Möglichkeit nicht warm werden. Oder erst mit einem großen Messer alles einige Male durchhacken und dann die Krümel mit den Händen schnell verkneten.

Den Teig halbieren, je eine Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine Stunde kalt stellen.

Eine Teigkugel auf der bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen und eine 24cm-Tarteform damit auskleiden. Das funktioniert am besten, wenn der Teig im Durchmesser etwa 2-3cm größer ist als die Form.

In den Kühlschrank damit.

Die zweite Teigkugel ebenfalls rund ausrollen auf eine Größe von ca. 24cm. Auf eine mit Frischhaltefolie belegte Platte packen und auch in den Kühlschrank.

Sollen es mehrere kleine Tartes werden, gilt als Prinzip: Teig in entsprechend viele Teile teilen. Durchmesser für die Bodenplatte ist Form plus 2cm, Deckel gleich Förmchen-Durchmesser.

Backofen auf 180°C vorheizen (160°C Umluft).

In der Zwischenzeit Ricotta, Eier, Zucker, Zitronenschale und Zitronensaft sowie eine Prise Salz mit dem Handrührgerät cremig rühren.

Die Füllung in die mit Teig ausgelegte Form gießen.

Die zweite Teigplatte kommt als Deckel oben drauf. Leicht andrücken.

Etwa 45 Minuten backen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Durch die Backerei hat die Wohnung nun eine Raumtemperatur von angenehmen 22 Grad erreicht. Das muss für die ersten Sommerfantasien reichen. Dazu gibts ein Stück Kuchen und schon sind wir fast in Italien.

Nun, man wird doch noch träumen dürfen …

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4 Antworten to “Man wird doch noch träumen dürfen: Ricotta-Zitronen-Tarte”

  1. Katja 28. Januar 2011 um 17:14 #

    Damit kann man dem Thilo eine Freude machen. Danke für das Rezept.

    • alatarte 28. Januar 2011 um 18:06 #

      Und freut sich der Thilo, freuen wir uns doch alle 🙂

Trackbacks/Pingbacks

  1. Eine Zeichnung von Susanne Haun und das Rezept von der Ricotta-Zitronen-Tarte « Kochen, Backen und Essen - 20. März 2011

    […] Seite und Rezept. […]

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