Heute mal was Schnelles: Tarte Tatin

20 Jan

Lecker, süß, saftig und fett. Alles dabei, was eine Tarte braucht.

Ewig konnte ich mir nicht vorstellen, was an einer Tarte Tatin dran sein sollte. Teig, Äpfel. Ist ja wahrlich nichts Neues. Besonders schön ist sie auch nicht. Aber dann habe ich einmal eine gegessen. Die schmeckt!

Unkompliziert herzustellen ist sie auch – also ran an die Äpfel!

Es braucht dazu Folgendes:

  • 80g gewürfelte Butter
  • 160g Zucker
  • ca. 2 kg Äpfel – am besten Braeburn (geschält, entkernt, halbiert)
  • Blätterteig (Ich nehme am liebsten einen frischen aus dem Kühlregal, da es hier in Berlin keine besonders gute TK-Ware gibt – die, die man bekommt ist dann auch noch in kleine Stückchen geschnitzt. Wir brauchen aber eine ganze Teigplatte.)
  • 1 Vanilleschote

Zuallererst: Notwendig für die Tarte Tatin ist eine entsprechende Form: ca. 20 cm im Durchmesser, der Rand muss höher sein als bei einer herkömmlichen Tarte-Form. Und sie muss natürlich auch feuerfest sein. Ich benutze am liebsten eine gusseiserne Pfanne, die vom Herd direkt in den Ofen kann.

Vanilleschote aufschneiden und das Mark herausschaben.

Zucker, Butter und Vanillemark in die Form geben und auf dem Herd schmelzen lassen. In die Mitte der Form kommt noch die ausgekratzte Vanilleschote – sie gibt Geschmack ab und hat zudem auch was recht Dekoratives.

Nun kommen die Äpfel senkrecht in die Form – sie müssen recht eng gestellt werden, und zwar spiralförmig von der Mitte nach außen. Bei großer Hitze den Zucker karamellisieren lassen.

Gaston Lenôtre empfiehlt in „Das große Buch der Patisserie“, die Äpfel etwa 20 Minuten auf dem Feuer zu lassen und den Zucker zu einem hellbraunen Karamell kochen zu lassen. Ich bin meist zu ungeduldig dazu – weshalb ich stets eine fürchterliche Sauerei beim Stürzen der fertigen Tarte habe. Vielleicht sollte man seinen Rat besser befolgen.

In der Zwischenzeit ist der Ofen hoffentlich bereits auf 180°C vorgeheizt.

Jetzt kommt nämlich der Blätterteig als Deckel auf die Form – man kann die Ränder seitlich ein wenig unter die Äpfel stopfen, um besser abzuschließen. Damit die Luft entweichen kann, mit einer Gabel ein paar Löcher in den Teig pieksen.

Wer keine Lust hat, eingebrannten Zucker wegzuschrubben, schützt Rost oder Backblech mit Backpapier. Die Form darauf stellen und für ca. 40 Minuten ab in den Ofen.

Nach dem Ende der Backzeit die Tarte noch etwas überkühlen lassen und auf einen Teller stürzen. Vorsicht: Es tritt dabei gerne etwas Zucker-Apfel-Buttersirup aus.

Finger ablecken.

Über die lauwarme oder kalte Tarte Tatin hermachen.

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